Fracking knockt Spermien aus

Autor: Tobias Stolzenberg, Foto: thinkstock

Auch für Deutschland wird mitunter über Fracking zur Erdöl- und Erdgasförderung diskutiert. Aktuelle Studien weisen jedoch auf höchst reale Gesundheitsgefahren hin, die von den verwendeten Chemikalien ausgehen können – Fortpflanzungsprobleme inklusive.

Die meisten der beim Fracking verwendeten Chemikalien wirken offensichtlich als Umwelthormone und können die Fruchtbarkeit deutlich herabsetzen – zumindest bei kleinen Nagern. Das zeigen Zellkulturexperimente und Tierstudien.

Endokrinologen weisen darauf hin, dass kontaminiertes Trinkwasser auch Folgen für das hormonelle Gleichgewicht beim Menschen haben könnte.

Mehr Testosteron, aber verringerte Spermienzahl

Ein Wissenschaftlerteam um Dr. Susan C. Nagel von der Universität von Missouri in Columbia untersuchte 24 Chemikalien, mit denen üblicherweise beim "Hydraulic Fracturing", kurz: Fracking, die gas- und ölhaltigen Gesteinsschichten aufgebrochen werden.

In Genexpressionsstudien zeigten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.