Frakturierte Wirbelkörper zementieren: Vertebro- und Kyphoplastie erwägen, wenn die konservative Therapie scheitert

Autor: Barbara Kreutzkamp/ Dr. Anja Braunwarth

Lagerung des Patienten zur perkutanen Vertebroplastik. © Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG, Kulmbach

Oft reichen konservative Maßnahmen bei einer osteoporotischen Wirbelfraktur aus. Wenn nicht, gibt es für die oft älteren oder auch multimorbiden Patienten zwei effektive minimalinvasive Verfahren, um den Knochen wieder zu stabilisieren.

Akut einsetzende Rückenschmerzen, die über vier bis sechs Wochen anhalten, sind das Hauptsymptom bei frischen Wirbelbrüchen. Anders als bei Femur- oder Radiusfrakturen erinnern sich die Betroffenen mit einer osteoporotisch bedingten Wirbelkompressionsfraktur häufig nicht an ein Trauma, erläutert Professor Dr. Jörg Jerosch von der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss. Bereits in der klinischen Untersuchung weist der lokale Druckschmerz über einem isolierten Dornfortsatz auf die Läsion hin. Die Kernspintomographie, ggf. auch die Knochenszinti oder Röntgenserien sichern die Diagnose.

Zwei bis drei Wochen erst mal konservativ...

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