Frauen müssen wählen dürfen

Richtig ist, dass komplikationslose Geburten nachweisbar sehr erfolgreich von gut ausgebildeten und engagierten Hebammen geleitet werden können - unter gewissen Vorbehalten sogar besser als von Geburtshelfern. Wichtig ist dabei die Bereitschaft und Fähigkeit der Hebamme, bei Vorliegen oder Auftreten von potenziellen Komplikationen möglichst rasch ärztliche Hilfe zu holen, um unter Umständen eine notwendige operative Geburtsbeendigung zu initiieren.

Falsch ist aus meiner Sicht, die vaginale Geburt als "gut" und die Sectio als "schlecht" hinzustellen und eine niedrige Sectiorate als Qualitätskriterium zu fordern. Gerade diese Haltung hat in der Vergangenheit bedauerlicherweise eine Vielzahl von unnötigen protrahierten Geburten oder verzögert durchgeführten Schnittentbindungen mit zum Teil katastrophalen Folgen für die betroffenen Kinder nach sich gezogen.

Oberstes Ziel der Geburtshilfe kann nicht sein, die Interventionsrate zu senken, sondern gesunde Kinder und ebensolche (und auch noch zufriedene) Mütter zu haben.

In einer an der Abteilung für Geburtshilfe am Allgemeinen Krankenhaus in Wien durchgeführten Studie konnte sehr schön...

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