Früh auf Treiber testen

Medizin und Markt Autor: Andreas Häckel

Selbst bei Tumoren mit niedriger NTRK-Frequenz sollte die Testung früh erfolgen. (Agenturfoto) Selbst bei Tumoren mit niedriger NTRK-Frequenz sollte die Testung früh erfolgen. (Agenturfoto) © iStock/FatCamera

Die frühe molekulare Tumorgenomtestung ist Voraussetzung dafür, onkogene Treibermutationen erkennen zu können. Erst dann ist eine präzisionsonkologische Therapie möglich, etwa mit ­Larotrectinib bei NTRK-Genfusionen.

Genfusionen der neurotrophen Tropomyosin-Rezeptor-­Kinasen (NTRK) wirken bei mehr als 30 verschiedenen soliden Tumoren als starke onkogene Treiber. Werden derartige Translokationen durch molekulare Tumorgenomtestung nachgewiesen, lassen sich mittels des selektiven TRK-Inhibitors Larotrectinib hohe und anhaltende Ansprechraten erzielen.

Larotrectinib ist etwa 100-fach selektiver als ähnliche Hemmer. Die Substanz wirkt auch im zentralen Nervensystem und blockiert das Wachstum einer ganzen Reihe von Tumoren unterschiedlicher Lokalisation, deren Entwicklung durch die pathologisch veränderten NTRK-Gene 1, 2 und 3 angetrieben wird, erklärte Professor Dr. ­Gerald ­Prager, Klinische Abteilung...

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