Frühdiagnose lohnt sich beim Parkinson

Autor: Dr. Carola Gessner

Parkinson-Frühdia­gnose? Uninteressant, da sich keine Therapiekonsequenz ergibt! Diese Meinung vertraten Neurologen noch vor nicht allzu langer Zeit. Mittlerweile haben sich die Ansichten mit den diagnostischen Möglichkeiten gewandelt.

Noch bevor sich die vier Kardinalsymptome einstellen, macht sich der M. Parkinson nicht selten durch nachlassendes Riechvermögen und nächtliche Unruhe bemerkbar. In klinischen Studien entwickelten Patienten mit REM-Schlaf-Störungen zu knapp 18 % im Verlauf von fünf Jahren einen Parkinson, innerhalb von zehn Jahren waren es sogar 40 %. Beeinträchtigungen der Riechfunktion gehen häufig mit REM-Schlaf-Störungen Hand in Hand, wie Professor Dr. Thomas Gasser vom Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung in Tübingen in „Notfall & Hausarztmedizin“ berichtet.

Dopamin-Stimulation entlarvt Parkinson

Doch auch wenn sich schon erste motorische Symptome bemerkbar machen, ist die Sache meist nicht...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.