Frühe Schmerzlinderung fördert die psychische Heilung bei Depression

Autor: abr

Zwei Drittel aller depressiven Patienten leiden im Rahmen der Grunderkrankung zusätzlich an Schmerzen. Der frühe Einsatz von Medikamenten, die auch diese Beschwerden positiv beeinflussen, bessert die Prognose der Betroffenen.

Die Wirkung einer frühzeitigen Schmerzreduktion wurde in der PADRE1-Studie untersucht. 4517 depressive Patienten im Durchschnittsalter von 52,2 Jahren nahmen daran teil. Zu Beginn der Untersuchung litten 87,8 % der Probanden an klinisch relevanten Schmerzen v.a. im muskuloskeletalen Bereich und dem Kopf. Bei 72,1 % gab es dafür keine organische Ursache. Der mittlere IDS-C-Score2 als Maß für die Depression lag bei 39,2.

Alle Patienten wurden neu auf den Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) Duloxetin (Cymbalta®) eingestellt und über sechs Monate beobachtet. Parallel zum Rückgang der depressiven Symptome ließen auch die körperlichen Beschwerden nach. Bei knapp zwei Dritteln...

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