Früher Drogenersatz baut Vertrauen auf

Opiat- bzw. Suchtmittelfreiheit war viele Jahre lang erstes Ziel der Substitutionsbehandlung. Heute sind die Vorgaben liberaler und den Bedürfnissen von Patient, Arzt und Gesellschaft angepasst.

Seit der Änderung im Februar dieses Jahres sehen die Richtlinien der Bundesärztekammer als Ziel die schrittweise Wiederherstellung der Betäubungsmittelabstinenz und einen besseren, stabilisierten Gesundheitszustand vor. Nicht nur das Unterstützen der Behandlung einer schweren Begleit­erkrankung sowie die Verringerung der Risiken der Opiatabhängigkeit während einer Schwangerschaft und nach der Geburt gelten als Indikation; vielmehr ist die Substitutionsbehandlung nun als Therapie der ersten Wahl bei Opiatabhängigkeit anerkannt.
Eine frühzeitige Gabe des Substituts hat mehrere Vorteile. Die Jagd nach der illegalen Droge wird für den Patienten überflüssig, er kann sich auf seine Behandlung...

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