G-BA will Glitazone ausschließen

Autor: REI

Glinide und Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 können künftig nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zu Lasten der GKV verordnet werden. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen.

Der G-BA begründet sein Vorgehen mit einem nicht belegten Nutzen der Glinide. Nur für Diabetiker mit schweren Nierenfunktionsstörungen kann der Wirkstoff Repaglinid weiterhin verordnet werden.

Bei den Glitazonen kommt der G-BA nach Abwägung des Nutzen-Schaden-Verhältnisses zu dem Ergebnis, dass bei dieser Therapie der mögliche Schaden z.B. in Form von Herzinsuffizienzen und Knochenbrüchen „deutlich überwiegt“. Zudem stünden andere Präparate zur Verfügung, die keine derartigen unerwünschten Nebenwirkungen und Langzeitrisiken hätten.

Hersteller kritisieren die Entscheidung des G-BA

Noch sind die Beschlüsse nicht in Kraft. Zunächst bedarf es einer Nichtbeanstandung durch das...

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