Gähnen kühlt das Gehirn

Autor: Fabian Seyfried

Gar nicht unhöflich oder übermüdet: Wer gähnt, scheint lediglich die Temperatur seines Kopfes regulieren zu wollen. Amerikanische Psychologen entdeckten, dass kühlende Nasenatmung und kalte Auflagen den Gähnreflex unterdrücken.

Gähnen macht wach, nicht müde - das hatten Forscher schon zuvor vermutet. Dafür fanden Andrew C. Gallup und Gordon G. Gallup Jr. von der New York State University nun einen neuen Beleg, wie sie in der Fachzeitschrift Evolutionary Psychology (2007, 5:92-101) berichten: Je nach Temperatur des Gehirns ließen sich Studenten von Film-Gähnen anstecken oder nicht.

Für ihre Studie führten die Psychologen zwei Experimente durch. Im ersten Versuch teilten sie 44 Studenten in vier Gruppen auf: Die Teilnehmer sollten entweder nur durch die Nase atmen, nur durch den Mund, bekamen eine zusätzliche Nasenklammer aufgesetzt oder durften die Atemtechnik selbst bestimmen. Auf einem Computer bekamen die Gruppen...

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