Gallensäuren haben viel therapeutisches Potenzial

Autor: Dr. Andrea Wülker, Foto: thinkstock

Gallensäuren wie die Ursodesoxycholsäure werden seit Jahren bei cholestatischen Lebererkrankungen eingesetzt. Doch es scheinen sich weitere Therapiegebiete aufzutun, denn neue Forschungen bescheinigen den Gallensäuren hormonelle Wirkungen.

Bei der primär biliären Zirrhose (PBC) gilt die Ursodesoxycholsäure (UDCA; z.B. Ursofalk®) als Erstlinientherapie. Diese hydrophile Gallensäure entfaltet zytoprotektive, choleretische, antiapoptotische und antifibrotische Effekte – Laborparameter wie Bilirubin und γ-GT sowie die Leberhistologie bessern sich.

Auch an der Regulation des 
Fettstoffwechsels beteiligt

Forschungsarbeiten der letzten Jahre haben neue Einblicke in die molekularen und zellulären Wirkmechanismen der Gallensäuren gebracht. Danach entfalten sie eine Vielfalt an hormonellen Wirkungen, erklärte Professor Dr. Michael Trauner, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Wien.


Gallensäuren übermitteln den Zellen unter...

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