Gebildete verlieren Gedächtnis schneller

Autor: Marlies Michaelis

Je besser Menschen ausgebildet sind, desto später im Leben werden sie dement - verlieren dann aber umso schneller ihr Gedächtnis. Das berichten Charles B. Hall und seine Kollegen vom Albert Einstein College of Medicine im Fachmagazin Neurology (2007, 69: 1650-1656).

Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von 117 Testpersonen, die innerhalb einer Gesamtstudie mit 488 Personen eine Demenz entwickelten. Die Beteiligten absolvierten innerhalb des Untersuchungszeitraumes von sechs Jahren jährlich einen Test, der ihre kognitiven Leistungen prüfte. Diese Werte setzten die Wissenschaftler in Bezug zum Bildungsstand der einzelnen Testpersonen.

Das Ergebnis: Besser Gebildete entwickelten später eine Demenz, die dann aber umso schneller fortschritt. So würde beispielsweise ein Fachhochschulabsolvent mit 16 Jahren Ausbildung ab dem Alter von 81 Jahren erste Anzeichen der Gedächtnisschwäche zeigen und dann vier Jahre später, mit 85 Jahren, die Diagnose der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.