Gefährliche Würmer in exotischen Speisen

Autor: rft

In Taiwan rohe Schnecken schnabulieren und auf Safari von der leckeren Schlange kosten – Touristen trauen sich an die exotischsten Speisen und handeln sich dafür nicht selten gefährliche Zoonosen ein. Gut, wenn der Hausarzt weiß, womit er zu rechnen hat.

Ein Befall mit Nematoden, für die der Mensch nur Fehlwirt ist, kann sich mit den merkwürdigsten Sym­ptomen äußern. So wunderte sich ein Abenteuertourist, als ihm zwei Wochen nach dem Aufenthalt im Okavangodelta in Botswana eine Beule über der Milz wuchs. Zehn Tage später juckte die Achselhöhle, als Nächstes spross ein Knubbel neben dem Sternum. Der verschwand zwar, hinterließ aber eine verdächtige rote Spur. Später schwoll das rechte Knie, dann das Sprunggelenk. Als es plötzlich in der Nase „zappelte“, griff der Mann zu und zog eine 5 mm lange Larve heraus.

Ratten-Lungenwurm wohnt auch im Salat

Der Übeltäter: Gnathostoma spinigerum, eigentlich ein Parasit von Wild- und Haustieren, die seine...

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