Gefälschte Pillen per Internet

Autor: REI

Arzneimittelfälschungen sind nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer, wo schon Tausende Menschen auf Grund wirkungsloser Plagiate oder falscher Wirkstoffe/Wirkstoffmengen geschädigt wurden oder gar starben. Über 30 % aller Fälschungen werden in den Industrienationen entdeckt. Vor allem der illegale Versandhandel via Internet dient dem Vertrieb an Endkunden – wie ein Fall aus Bayern zeigt.

 

Am 24. November 2003 meldete Thomas W. beim Landratsamt im bayerischen Dillingen ein Gewerbe an: „freischaffender Künstler, Waren­annahme und -ausgabe von Naturheilmitteln, Medikamenten“. Am 5. März 2004 nahm das Landratsamt auf Grund dieser Angaben eine gewerberechtliche Kontrolle vor – und entdeckte größere Mengen gefälschter verschreibungs- und apothekenpflichtiger Arzneimittel.

Mehr als 10.000 gefälschte Tabletten gefunden
Die von der Staatsanwaltschaft Augsburg angeordnete Durchsuchung der Lagerräume förderte mehr als 100 000 gefälschte Tabletten im Verkaufswert von über einer Million Euro zu Tage. Darunter waren auch mehr als 10.000 gefälschte 1-mg-Filmtabletten von Propecia®...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.