Gefahr durch Meningitis immer im Visier behalten

Autor: Birgit Maronde Foto: thinkstock

Invasive Meningokokken-Infektionen sind zwar selten, sie verlaufen jedoch oft dramatisch und mit einer erheblichen Letalität. Wird die Krankheit überlebt, trägt jeder fünfte Patient Residuen davon.

Mehr als 40 % der Meningokokken-Infektionen treten in den ersten beiden Lebensjahren auf. Ein zweiter Häufigkeitsgipfel folgt dann im Teenageralter, berichtete Professor Dr. Reinhard Berner vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg.

Serogruppe B dominiert nach wie vor in Deutschland

Nach den Daten des Nationalen Referenzzentrums für Meningokokken in Würzburg wurden im Jahr 2008 die meisten Erkrankungen in Deutschland durch Erreger der Serogruppen B (70 %) und C (22 %) ausgelöst. Aber auch Infektionen mit den Serotypen Y (ca. 6 %) und W135 (2 %) kamen vor. Im Jahr 2009 war die Verteilung ähnlich.

Deutliche Unterschiede sind in der Letalität invasiver...

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