Anzeige

Riesenzellarteriitis Gefrierschnitt soll zweite Biopsie ersparen

Autor: Dr. Sonja Kempinski

Der Gefrierschnitt erfordert hohe Expertise und gute Infrastruktur der Klinik. (Agenturfoto) Der Gefrierschnitt erfordert hohe Expertise und gute Infrastruktur der Klinik. (Agenturfoto) © agenturfotografin – stock.adobe.com

Die Biopsie der Arteria temporalis gehört zu den Standardverfahren bei der Diagnostik der Riesenzellarteriitis. Ob uni- oder bilateral, wird unter­schiedlich gehandhabt. Das Gefrierschnittverfahren könnte dem Patienten die zweite Biopsie ersparen, allerdings nur, wenn die entsprechende Expertise vorhanden ist.

Um die Verdachtsdiagnose Riesenzellarteriitis (RZA) histologisch zu sichern, gibt es zwei Strategien. Bei der einen Variante entnimmt man zunächst unilateral ein Temporalarterienbiopsat, das auf dem üblichen Weg im Paraffinschnitt beurteilt wird, schreiben Dr. Devon Cohen vom Department of Neurology, Mayo Clinic College of Medicine & Science in Roches­ter, und Kollegen. Bis das Ergebnis vorliegt, erhält der Patient eine immunsuppressive Therapie.

Ergibt sich nach ein bis zwei Tagen ein negatives Ergebnis, wird eine Temporalarterienbiopsie (TAB) der anderen Seite notwendig. Zeigt sich erneut kein Anhaltspunkt für eine RZA, wurde der Patient im Intervall unnötigerweise immunsuppressiv…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige