Gegen frühe Arthritis in die Offensive

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Synovitis, Ödem und Erosionen bei früher RA sind prädiktiv für eine radiologische Progression. © fotolia/wavebreak3

Bei früher Arthritis erst mal zuwarten? Das kann die Gelenke gefährden! Deshalb sollten Patienten mit ungünstiger Prognose schon im Stadium der undifferenzierten Entzündung behandelt werden, auch ohne die genaue Ursache zu kennen. Dabei spielen Sie eine Schlüsselrolle.

Unbehandelt führt eine rheumatoide Arthritis (RA) zur Gelenkzerstörung und geht mit einer erhöhten Mortalität einher. Ein Therapiestart innerhalb von 3 (bis 6) Monaten nach Beginn der Gelenkschwellungen kann die Remissionsrate deutlich erhöhen, schreiben Professor Dr. Raphael Micheroli und Privatdozent Dr. Adrian Ciurea vom Universitätsspital Zürich. Umso wichtiger ist eine Frühdiagnose, noch bevor sich das klinische Vollbild herausbildet.

Inzwischen kennt man diverse Faktoren, die bei Patienten mit Polyarthralgien, aber noch ohne klinischen Nachweis einer Arthritis, für die Entwicklung einer RA prädestinieren (s. Kasten). Im weiteren Verlauf der Genese ist zwar die Arthritis gesichert,...

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