Gegen HPV impfen – oder doch nicht?

Autor: Birgit Maronde Foto: thinkstock

Die HPV-Impfung ist unter Beschuss: Fragliche Wirkung, zu teuer und potenziell gefährlich, behaupten ihre Gegner. Die Impfung ist sicher, sie schützt die Mädchen zuverlässig vor zervikalen Dysplasien und die Kosten rechnen sich, setzen die Befürworter dagegen.

Vor zwei Jahren entschied die STIKO, die HPV-Impfung zu empfehlen. Zuvor hatten bereits einige Krankenkassen die Impfung bezahlt. Dann hagelte es plötzlich Kritik:

Die Zulassung sei auf schmaler Wissensbasis erfolgt, die Schutzdauer der Impfung ungewiss, die Kosten-Nutzen-Relation stimme nicht und das durch regelmäßigen Pap-Abstrich vermeidbare Karzinom spiele in Deutschland eh keine so große Rolle. Es sei gerade mal für 3,16 % aller Krebserkrankungen und nur 1,76 % aller Krebstodesfälle von Frauen verantwortlich.

Jedes Jahr sterben in Deutschland 1780 Frauen am Zervixkarzinom

Machen Sie sich klar, was diese Zahlen bedeuten, forderte die Kinder- und Jugendärztin Dr. Gunhild Kilian-Kornell...

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