Gehört Baby-Mörderin zum Klinikpersonal?

Autor: Cornelia Kolbeck

Die Berliner Polizei lässt derzeit massenhaft DNS-Profile erstellen. Das Ungewöhnliche sind die Testpersonen: allesamt Mitarbeiterinnen des evangelischen Krankenhauses Waldfriede im Stadt-teil Zehlendorf. Anlass ist der Mord an einem Neugeborenen, das im Juli in der Babyklappe des Hauses gefunden wurde.

Als am 8. Juli dieses Jahres kurz nach Mittag das Signal ertönte, welches auf ein neues Findelkind aufmerksam macht, eilte eine Schwester sofort herbei. Sie nahm den Säugling, der gut gekleidet und mit einer Decke umhüllt war, an sich und brachte ihn auf die Geburtsstation.

Zuerst sah es aus wie ein normaler Vorgang, das heißt wie eine reguläre anonyme Abgabe eines Kindes ins beheizte Wärmebettchen. Wie sich jedoch bei der ärztlichen Untersuchung zeigte, war der Junge seit Stunden tot. Der kleine Körper war mit Messerstichen übersäht. Fünfzehnmal hatte der Mörder oder die Mörderin zugestochen.

450 Mitarbeiterinnen zum Speicheltest

Nach Angaben der Polizei, die inzwischen für sachdienliche...

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