Gerechtere Verteilung durch Priorisierung von Leistungen

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Die Bundesärztekammer hat den 116. Internistenkongress genutzt, erneut auf die Notwendigkeit von Priorisierungsdiskussionen hinzuweisen. Sie strebt die Einrichtung eines Gesundheitrates an. Das IQWiG steuert Verteilungsregeln zur Debatte bei.

Das Stadium der Empörung und aufgeregten Talkshows sei überwunden, meint BÄK-Präsident Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, eine vernünftige Diskussion zum Thema

Priorisierung zu führen. Dass heimliche Rationierung in Kliniken wie in Praxen stattfinde, sei klar. Im aktuellen System sei entscheidend, wie gut der Patient oder sein Arzt in der Lage seien zu kämpfen. Priorisierung dagegen strebe mehr Verteilungsgerechtigkeit an. Priorisierung bedeute nicht Streit um weitere Mittel für das Gesundheitssystem, die Sicherung der Arzteinkommen oder eine Rationierung im Sinne von Vorenthaltung notwendiger Leistungen.

Knappe Mittel erfordern Ausschlussregelungen

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