Gericht verbietet Krebspillen-Werbung

Autor: kol

Der Schulmedizin-Gegner Dr. Matthias R. hat eine juristische Niederlage erlitten. Es geht dabei um seine Werbung für Vitaminpräparate zur Heilung von Krebskranken.

Geklagt hatte der Verband Sozialer Wettbewerb. Dr. R. hatte im Februar 2004 in einer Programmzeitschrift in einer Werbeanzeige für seine Vortragsveranstaltungen dazu aufgefordert, sich bei einer Krebserkrankung von der schulmedizinischen Behandlung abzuwenden und der alleinigen Behandlung mit Naturpräparaten des Dr. R. zu vertrauen. Als Beweis führte der Mediziner den Jungen Dominik an, ein krebskrankes Kind, das inzwischen allerdings verstorben ist.

Der 5. Zivilsenat des Kammergerichts, der jetzt in zweiter und letzter Instanz entschied, verbot Dr. R. diese Art der Werbung (Az.: 5 U 55/04). Der Arzt darf nun nicht mehr angeben, dass die von ihm gehandelten Produkte, Vitamine und Mineralien...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.