Gerinnungsdiagnostik vor Endoskopie?

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: fotolia, jamenpercy

Bei Endoskopien im Gastrointestinaltrakt zeigt sich ein Wandel: Mit der Sedierung assoziierte Komplikationen scheinen rückläufig zu sein, das Blutungsrisiko nimmt hingegen leicht zu.

Wie offensiv sollte die Blutungsgefahr vor dem Eingriff abgeklärt werden? Das Risiko für Blutungen gilt als sehr gering bei Biopsien im oberen Gastrointestinaltrakt – auch wenn mehr als 20 Gewebeproben entnommen werden. Niedrig ist auch die Gefahr von Blutungen im Rahmen der Kolonoskopie und Polypektomie, wenn die entfernten Polypen kleiner als 1 cm sind. Bei größeren Polypen steigt das postprozedurale Blutungsrisiko hingegen an. Doch es lässt sich nicht vorhersagen, ob man beim Spiegeln auf größere Polypen treffen wird.

Petechien oder Ekchymosen abklären

Daher sollte die individuelle Gefährdung des Patienten generell anamnes­tisch erfasst werden:

  • Besteht eine erhöhte Neigung zu Spontanbl...

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