Gewitter im Gehirn

Autor: Sarah Paul

Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Epilepsie-Anfällen. © Pixabay

Der Blick ist starr, die Augen verdreht, Arme und Beine krampfen und oft hat der Betroffene Schaum vor dem Mund. Der Anfall dauert etwa zwei Minuten. Wer so etwas zum ersten Mal erlebt, ist bestimmt erschrocken. Mediziner nennen das einen Grand-mal-Anfall. Es gibt aber weitere, sehr unterschiedliche Arten von Epilepsie-Anfällen. Wichtig: Die Erkrankung muss früh bekämpft werden, da Anfallsleiden sich mit der Zeit meist verschlimmern.

Normalerweise arbeiten die Nervenzellen im Gehirn sehr koordiniert zusammen. Bei manchen Menschen ist die Reaktionsbereitschaft der Zellen jedoch so hoch, dass ein geringer äußerer oder innerer Reiz genügt, um viele Nervenzellen gleichzeitig feuern zu lassen – es kommt zum epileptischen Anfall.

Oft bleibt es bei einem einzigen epileptischen Anfall, dann spricht man noch nicht von einer Epilepsie. Solche „Gelegenheitsanfälle“ können z.B. durch Vergiftungen, einen starken Abfall des Blutzuckerspiegels oder auch eine Gehirnentzündung ausgelöst werden. Erst wenn sich die Attacke wiederholt, zeigt dies, dass das Gleichgewicht im Nervensystem dauerhaft gestört ist.

Es gibt unzählige Arten...

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