Gezielte Diagnostik bei Schluckstörung

Autor: Dr. Dorothea Ranft; Foto: thinkstock

Die Dysphagie ist bei älteren Menschen häufig, jeder zehnte Patient über 50 leidet daran – oft, ohne über Symptome zu klagen. Gerade bei Hochbetagten weckt häufig erst eine Aspirationspneumonie den Verdacht. Wie lassen sich solche Fälle verhindern?

Die Ursachen der Dysphagie haben sich seit der Jahrtausendwende erheblich gewandelt: So ging der Anteil der Refluxkrankheit auf etwa ein Viertel der Fälle zurück. Gleichzeitig beobachtet man eine deutliche Zunahme der eosinophilen Ösophagitis, die inzwischen zur zweithäufigsten Ursache aufgerückt ist, wie Professor Dr. Joachim Labenz, Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus Siegen, erklärte.

Schluckstörungen gelten zwar als Alarmsymptom für das Barrett-Karzinom – allerdings ist dieses Malignom auch unter Patienten mit gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) selten (4/10 000). Mit peptischen Stenosen, einer weiteren Folge unzureichender Refluxtherapie, muss man bei alten Patienten rechnen. Im Übrigen...

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