Gezielte Hilfen für große ADHSler

Autor: USH

Lange Jahre war ADHS die Domäne der Kinder- und Jugendärzte. Erwachsenen-Psychiater wollten damit möglichst nichts am Hut haben. Doch heute führt kaum ein Weg daran vorbei, sich mit ADHS bei Erwachsenen auseinanderzusetzen. Allerdings gilt es bereits bei der Stellung der Diagnose, einige Hindernisse zu überwinden.

Jahrzehntelang galt die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktionsstörung (ADHS) bei Erwachsenen als Ausrede für Menschen, die ihr Leben nicht im Griff haben. Dies liegt nach Einschätzung der Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. Johanna Krause, Ottobrunn, nicht zuletzt daran, dass Hyperaktivität im Rahmen der Diagnostik lange Zeit zu sehr im Vordergrund stand: Einer, der nicht zappelt, hat keine ADHS, so das gängige Vorurteil. Doch ADHS im Erwachsenenalter ist nicht einfach eine Verlängerung von ADHS im Kindesalter. Als vielschichtige Störung ist die motorische Unruhe nur eine Facette der Erkrankung. Und: Während die motorische Unruhe in der Pubertät nachlässt, persistieren die anderen...

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