Gibt es Arzneimittel bald an der Pommesbude?

Autor: Klaus Schmidt/Michael Reischmann

Ein neuer "Apotheken-Kiosk" im Untergeschoss der Münchner S-Bahn-Haltestelle Isartor sorgt für Unmut: Die Apotheker-Berufsvertretung ABDA sieht darin eine Gefahr für die Sicherheit der Verbraucher - und fordert Maßnahmen vom Gesetzgeber.

Das Internetportal apotheke.de hat zusammen mit der Versandapotheke mycare aus Halle den ersten von 50 geplanten Containern aufgestellt. Allerdings wirkt der sogenannte Kiosk in München wenig verlockend: Anstelle einer freundlichen Apothekenhelferin bietet die Kiste Zettel an, auf denen der Kunde seine persönlichen Daten und den Medikamentenwunsch eintragen muss. Dann wirft er Zettel und Rezept in den Briefkastenschlitz des Kiosks und ein paar Tage später wird das Bestellte an die Haustür geliefert. Der Apothekenverband ABDA sieht in dem Kiosk eine Gefahr für den Verbraucherschutz - der Aufsteller hingegen den logischen Schritt in die Zukunft.

Starre Öffnungszeiten und überhöhte Preise...

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