GKV-Diffamierungskampagne gegen Ärzteschaft?

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

thinkstock

Wer dem GKV-Spitzenverband Fehlverhalten im Gesundheitswesen melden möchte, kann dies anonym auf seiner Homepage tun. Die KBV reagiert verärgert.

„Das sogenannte Hinweisgeber-Formular, das jeder mit wenigen Klicks und anonym im Internet ausfüllen kann, ruft regelrecht zu Missbrauch und Verunglimpfung der Ärzte und Psychotherapeuten auf. Wir fordern den GKV-Spitzenverband auf, das Formular sachlicher und neutraler zu gestalten und die Angaben zur meldenden Person verpflichtend zu machen“, äußerte sich KBV-Chef Dr. Andreas Köhler in einer Pressemitteilung.

Ihn ärgert auch die Wortwahl „Tatverdächtige Person und/oder Einrichtung“ und „Angaben zu Tatort und Tatzeit“: „Sie erinnern an einen Krimi und suggerieren direkt ein schweres Verbrechen.“ Mit diesem Vorgehen halten die Krankenkassen „an ihrer Diffamierungskampagne gegen die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.