Gleiches Recht für den Männerknochen

Autor: Dr. Ulrike Hennemann, Foto: thinkstock

Dass Osteoporose kein spezifisch weibliches Leiden der Postmenopause ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Wenn es um wirksamen Schutz vor folgenschweren Frakturen geht, sind Männer aber noch schwer im Hintertreffen. Jetzt gibt es für sie eine neue Therapieoption.

25 % bis 30 % aller Hüftfrakturen treten bei Männern auf und das mit dramatischeren Konsequenzen als bei Frauen, wie Professor Dr. Andreas Kurth aus Mainz erklärte. Die Mortalität von Männern mit gebrochener Hüfte ist gemäß Studiendaten dreimal so hoch wie in einer altersentsprechenden Kontrollgruppe und mit 31 % vs. 17 % doppelt so hoch wie bei Frauen, berichtete der Ortho­päde und Osteologe.

Alkohol, Glukokortikoide, Hypogonadismus ...

Bei Männern sind Alkohol- und Nikotinabusus, Hypogonadismus, Therapien mit Glukokortikoiden und körperliche Inaktivität wichtige anamnestische Risikomarker. Darüber hinaus nannte Prof. Kurth hormonablative Therapien bei Prostatakarzinomen, die mit 4,6 %...

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