GOÄ-Reform: Letzte Tage einer Blackbox?

Gesundheitspolitik Autor: Jost Küpper

thinkstock

Dass die PKV bei der Reform der GOÄ keine Öffnungsklausel für Selektivverträge braucht, wird der BÄK-Präsident auf dem 115. Deutschen Ärztetags darlegen. Allerdings wird noch mehr Klartext zur Gebührenordnungsreform gefordert werden.

Bislang galt in Medizinerkreisen: Die Bundesärztekammer kümmert sich um die Ethik – und die KBV um die Monetik. BÄK-Chef Dr. Montgomery will diese Arbeitsteilung abschaffen. Auch der 115. Deutsche Ärztetag nächste Woche in Nürnberg soll das Thema Finanzen im Gesundheitswesen kenntnisreich abklopfen.

Gebührenordnung für Ärzte bald zukunfttauglich? 

Das wird insofern interessant, weil die GOÄ – seit den 1980er Jahren größtenteils im ordnungspolitischen Tiefschlaf – zurzeit von BÄK und PKV-Verband auf Zukunft getrimmt wird. Kommen Dr. Montgomery und PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach mit ihren Hilfstruppen zu Potte, hat das Bundesgesundheitsministerium die gewünschte Steilvorlage.


Da...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.