Gonorrhö: Erregernachweis vor Behandlung?

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Immer mehr Resistenzen bei GO durch zu häufige syndromale Therapie. Erregernachweis selbst bei scheinbar eindeutiger Symptomatik sinnvoll.

Das Konzept klingt schlüssig: Warum soll man beim klinischen Bild einer Urethritis nach dem Erreger fahnden? Die Palette ist bekannt, da tut es doch sicher ein Blindschuss. Doch nicht jeden begeistert das „syndromale Case-Management“.

Bonjourtröpfchen, Diagnose eindeutig?

Natürlich gibt es Fälle, bei denen sich die Erregersuche praktisch erübrigt: Der Mann etwa, der drei Tage nach Besuch einer einschlägig bekannten Sauna mit putridem urethralem Fluor in der Praxis auftaucht und vielleicht noch vom Bonjourtröpfchen erzählt, wird sehr wahrscheinlich eine akute Gonorrhö haben.


„Aber selbst bei scheinbar prägnanten Befunden sollte man sich zwei bis drei Tage für die Diagnostik gönnen – sonst...

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