Hämorrhoiden, Prolaps oder Karzinom?

Autor: rft

Behandeln ohne Diagnose, das ist bei anorektalen Schmerzen heute obsolet. Und überhaupt nicht nötig, denn meist lässt sich die Ursache mit Fragen, Schauen und Schallen erkennen.

 

Es gibt kaum eine Diagnose in der Proktologie, die keine Schmerzen verursachen könnte, erinnerte Dr. Gerd Kolbert vom End- und Dickdarmzentrum Hannover auf dem 36. Deutschen Koloproktologen-Kongress in München. Das Spektrum reicht von Fissur und Analvenenthrombose über den Prolaps bis zum Karzinom.

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Aber mit einer sorgfältigen Anamnese lässt sich das Übel oft schon sehr genau eingrenzen. Fragen Sie Ihren Patienten, wo er die Pein verspürt: Nur perianal oder im Analkanal oder tief im Innern? Quälen ihn die Schmerzen dauernd oder nur im Zusammenhang mit der Defäkation? Wichtig für die Diagnose ist auch, seit wann die Beschwerden bestehen. Ist der Schmerz eher...

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