Haifisch als Tumor-Killer – was ist wirklich dran?

Autor: CG

Unzählige Krebskranke klammern sich mit großer Hoffnung daran, unzählige Meeresbewohner lassen ihr Leben dafür: die Haifischknorpeltherapie, populär gemacht durch Internet, Fernsehen und Publikumspresse. Doch worauf fußt ihr Ruf als Tumor-Killer?

Der gute Glaube in die Krebs besiegende Macht von Haifischknorpel gründet sich vor allem auf die Behauptung, dass die Meeresräuber praktisch nie an malignen Tumoren erkranken. „Sharks Don't Get Cancer“ heißt ein 1992 publiziertes Buch zum Thema. International stürzten sich die Medien auf dieses gefundene Fressen, schlaue Händler vertreiben per Internet den Stoff an verzweifelte Krebspatienten, und der Bestand an Haien nimmt messbar ab, wie Forscher der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore berichten.

Haifisch resistent gegen Krebs
Doch die These vom krebsfreien Haifisch ist eine glatte Lüge, wie Dr. Gary K. Ostrander und Kollegen zeigen konnten. Sie stießen bei ihrer Recherche in der...

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