Halten Sie die Keime auf!

Autor: kß

Eine Lymphangitis der unteren Extremität ist in aller Regel einfach zu therapieren und verläuft unspektakulär. Dies darf aber nicht dazu verleiten, die Erkrankung vorschnell als Bagatelle abzutun. Denn sie ist potenziell sogar lebensbedrohlich.

Die Lymphangitis ist eine häufige Erkrankung. Sie zeigt sich am Bein als roter, später evtl. schmerzhafter Streifen, der sich von der Infektionsquelle zentripetal ausbreitet. Zusätzlich kann der Patient geschwollene Lymphknoten, Fieber, Schüttelfrost und Leukozytose aufweisen. Mögliche Ursachen sind Entzündungen, Bagatellverletzungen, Insektenstiche, Bissverletzung, Paronychie, Panaritium oder Mykosen.

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Therapeutisch wird die Infektionsquelle saniert, die Extremität ruhig gestellt, lokal gekühlt, und man verabreicht Antibiotika. Bei den schuldigen Keimen handelt es sich in 90 % der Fälle um Staphylococcus aureus oder Streptokokken (St. pyogenes, Gr. A)....

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