Hand im Bauch packt mit an!

Autor: SK

Was bietet man Patienten mit Aneurysma der Bauchaorta an, für die ein endovaskulärer Stent nicht in Frage kommt? Eine laparoskopisch assistierte Resektion, sagen Gefäßchirurgen aus Düsseldorf. Das geht ähnlich gut wie die offene Op., aber mit viel kleinerem "Schnitt".

Bei der laparoskopisch assistierten Resektion eines Aortenaneurysmas reichen kleine Zugänge von 6 cm Länge im Vergleich zu 30 bis 35 cm langen Schnitten bei der offenen Bauch-Op., schreibt der Gefäßchirurg Professor Dr. Ralf Kolvenbach vom Augusta-Krankenhaus, Düsseldorf, im "Journal of Vascular Surgery". Der Trick besteht darin, dass der Chirurg seine nicht dominante Hand bei bestehendem Pneumoperitoneum über einen luftdichten Verschluss in den Bauchraum steckt.

Fühlen hilft beim Klemmensetzen

Der Vorteil? Die Hand im Op.-Gebiet erlaubt es dem Operateur, wichtige Strukturen zu erfühlen, sich so vorsichtiger an Aneurysmahals oder Iliakalarterien heranzutasten und z.B. beim Setzen von Klemmen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.