Harnzucker-Teststreifen sind zu unzuverlässig

Autor: Sonja Böhm

Nach wie vor schreiben

 

die deutschen Mutterschaftsrichtlinien

 

zur Aufdeckung

 

eines Gestationsdiabetes

 

lediglich regelmäßige

 

Checks mit Harnteststreifen

 

vor. Was viele Experten schon

 

lange vermuten, hat eine

 

Berliner Studie jetzt bestätigt:

 

Diese Messungen taugen

 

nicht viel.

Lediglich eine Sensitivität der

Glukosurie von 10,8 % und einen

positiven Vorhersagewert von 6,6 %

bescheinigen Dr. KAI J. BÜHLING und

Kollegen von der Klinik für Geburtsmedizin

am Charitxe9 Campus Virchow-

Klinikum Berlin der Testung

mit Harnteststreifen. Die Mediziner

haben bei 1001 Schwangeren, die

sich an ihrer Klinik einem oralen

Suchtest mit 50 g Glukose unterzogen,

gleichzeitig mit Teststreifen den

Urin analysiert.

Oraler Suchtest mit 50 g Glukose

Beim oralen Suchtest trinken die

Frauen, unabhängig von Tageszeit

oder vorherigen Mahlzeiten, eine

Lösung mit 50 g Glukose. Liegt

nach einer Stunde der Glukosewert

im Kapillarblut bei 140 mg/dl oder

darüber, wird ein oraler Glukosetoleranztest...

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