Hartnäckige Wunden heilen unter konservativer Therapie

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: thinkstock

In der Therapie chronischer Wunden kommt man fast immer ohne Antibiotika aus, selbst wenn die Wunde mit MRSA kolonisiert ist. Nur wenn eine systemische Infektion vorliegt, müssen Keimkiller ran.

Das Ulcus cruris venosum oder mixtum, das diabetische Ulcus und Dekubitalgeschwüre sind die wichtigsten chronischen Wunden, mit denen sich der Dermatologe beschäftigen muss.


Wie Professor Dr. Joachim Dissemond, Klinik für Dermato­logie am Universitätsklinikum Essen, ausführte, werden in der Praxis viel zu häufig Breitbandantibiotika eingesetzt bei chronischen Wunden. „90 % dieser Therapeutika können wir absetzen, weil sie nicht indiziert sind“, so Prof. Dissemond.

Erster Schritt: Reinigung und Desinfektion

Erster Schritt in der Versorgung chronischer Wunden ist die Wundreinigung. Dafür kommen 0,9%ige Kochsalzlösung oder Ringer-Lösung infrage. Leitungswasser ist out, weil eine sterile...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.