Hat die ESWL-Therapie bald ausgedient?

Autor: Dr. Alexandra Juchems

Harnstein-Behandlung im Wandel: Urologen rücken von bewährter Methode ab. © Fotolia, Klaus Eppele

In der Harnsteintherapie dürften die Tage der Stoßwellenlithotripsie (ESWL) wohl gezählt sein. Die Miniaturisierung der endoskopischen Instrumente und andere technische Neuerungen ermöglichen eine schnellere und effektivere Behandlung. Sie lassen das bisherige Standardverfahren in den Hintergrund treten.

Die Harnstein-Prävalenz liegt in Deutschland bei knapp 5 %, betroffen sind vor allem Menschen mittleren Alters. Wie sollten sie am besten behandelt werden? Urologen der Technischen Universität München haben nun einen Vergleich der aktueller Leitlinienempfehlungen aus Europa (EAU), den Vereinigten Staaten von Amerika (AUA), Kanada (CUA) und Deutschland (DGU) veröffentlicht. Dabei zeigen sich viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige unterschiedliche Schwerpunkte und Details.

Auf die bildgebende Diagnostik gehen DGU- und EAU-Leitlinien besonders ausführlich ein. Die Sonographie gilt nach wie vor als das Standardverfahren. Sie ist in der Akutsituation, zur Verlaufskontrolle und auch in der...

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