Hat Ihr Patient allergisch auf Penicillin reagiert?

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Nur wenige Patienten, die über eine Arzneimittelallergie berichten, haben tatsächlich eine. Auf die Schnelle lässt sich das aber kaum feststellen. Und ein Allergiepass ist in den seltensten Fällen vorhanden – leider ...

Eine immunologisch vermittelte Hypersensitivität auf Arzneimittel wird am häufigsten durch Betalaktam-Antibiotika – Ampicillin, Penicillin und Cephalosporine – ausgelöst. Auch Sulfonamide wie Sulfamethoxazol und Antikonvulsiva spielen bei unter 16-Jährigen eine Rolle.


Die häufigste kutane Reaktion  ist das makulopapulöse Arzneimittelexanthem (90 %). Es bricht frühestens am Ende der ersten Therapiewoche aus, kann sich aber auch noch bis zu zwei Tage nach Ende der Behandlung manifestieren.

In seltenen Fällen geht es in eine schwere Arzneimittelreaktion wie etwa die generalisierte exanthemische Pustulose über, berichtete Dr. Hagen Ott vom Universitätsklinikum Aachen.

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