Hausärzte kämpfen gegen „Wortbruch“

Autor: Michael Reischmann

Der Ersatzkassenverband lobt die im BMG-Diskussionsentwurf zum GKV-Finanzierungsgesetz vorgesehene Vergütungsobergrenze für HzV-Verträge auf dem Niveau der Regelversorgung. Er fordert diese nicht nur für neue, sondern auch für bestehende 73b-Verträge.

Geballte Kritik kommt dagegen vom Chef des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt: „Hier werden unter dem Deckmantel von Sparmaßnahmen Wege in die Zukunft verbaut.“ Er sieht in dem Gesetzentwurf einen Wortbruch von Minister Dr. Philipp Rösler gegen­über der Koalitionsvereinbarung, wonach Union und FDP vor Eingriffen in die HzV deren Entwicklung zunächst drei Jahre lang beobachten und dann bewerten wollten.

In diesem Tenor informiert der Verband auch die Patienten. Den Auftakt machte der Hausärzteverband Berlin-Brandenburg, der die zwei Tage der offenen Tür des BMG nutzte, um Bürger auf die HzV und die „Mogelpackung“ des Ministers (www.roeslerol.de) anzusprechen. Der vom Bayerischen...

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