Hausärztliche Versorgung blutet aus

Autor: khb

In den nächsten zehn Jahren werden etwa 21 600 Hausärzte in den Ruhestand gehen und Nachfolger suchen. Spätestens ab dem Jahr 2006 ist bundesweit mit einer zunehmend größer werdenden Hausarzt-Lücke zu rechnen. Im Osten dürfte die hausärztliche Versorgung bereits in naher Zukunft zusammenbrechen, prophezeit die KBV. Die Politik hat das Problem noch gar nicht erkannt.

Ohne wirksame Maßnahmen werden auch "politische Konzepte zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung am zukünftigen faktischen Angebotsdefizit scheitern". Diese Schlussfolgerung legen die Ergebnisse einer neuen KBV-Studie zur Altersstruktur und Arztzahlentwicklung nahe. Ob die Politiker aber rechtzeitig in die Gänge kommen, ist zweifelhaft: In der gesundheitspolitischen Diskussion dominiert noch die These, das System sei in allen Bereichen von kostentreibenden Überkapazitäten geprägt. Dass davon zumindest in der hausärztlichen Versorgung schon heute nicht mehr die Rede sein kann, wird nicht wahrgenommen: Die Zahl der Allgemein- und praktischen Ärzte ist zwischen 1995 bis 2000 in den alten...

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