Hausarzt Gramsch bremst Fachärzte aus

Autor: REI

"Ein Spiel dauert 90 Minuten", wusste Fußball-Ikone Sepp Herberger - und Niedersachsens KV-Chef Eberhard Gramsch (61) hat eine ähnliche Weisheit parat: "Jede Wahl ist dann entschieden, wenn sie ausgezählt ist." Soll heißen: Die Personaldiskussion um die künftigen hauptamtlichen KV-Vorständler, wie sie in Niedersachsen die Gemüter der Standespolitiker erregt, wird im Herbst ihre demokratische Beantwortung finden.

Der Göttinger Hausarzt - dessen Wiederwahl zum KV-Chef von keinem Vertragsärztefunktionär ernsthaft angezweifelt wird - hat den Landesverband der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) erzürnt: Obwohl dieser den Lehrter Gastroenterologen Dr. Reinhard Simon, der als Delegierter und in Ausschüssen bei KV und Kammer engagiert ist, als seinen Kandidaten für den Posten des für den fachärztlichen Bereich zuständigen KV-Vorsitzenden ausgerufen hatte, präsentiert sich Hausarzt Gramsch im Kandidaten-Doppelpack mit Dr. Volker Steitz, Augenarzt aus Verden. In den Augen der GFB ist Dr. Steitz ein "weißer Rabe" und "Bezirksstellenvorsitzender von Kossows Gnaden", dessen Nachfolger er in Verden...

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