HbA1c < 8 bei Greisen nicht behandeln?

Autor: Rd

Von der Deutschen Diabetes Gesellschaft gibt es eine klare Leitlinie zur Therapie des Diabetes. Doch muss man die bei allen Zuckerkranken konsequent anwenden, oder darf man Ausnahmen machen?

 

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft definiert als Therapieziel einen Nüchternblutzucker von unter 120 mg/dl, postprandiale Werte von weniger als 160 mg/dl, ein HbA1c von unter 6,5 % und einen Blutdruck von unter 130/85 mmHg. Zudem gibt die Fachgesellschaft Empfehlungen, wie man als Arzt diese Ziele mit einem medikamentösen Stufenplan erreicht.

Alleinstehend? Keine Hypoglykämie riskieren!

Die Mehrzahl der Patienten lässt sich gemäß dieser Richtlinien auch durchaus gut behandeln, konstatierte Professor Dr. Dietmar Sailer aus der Frankenklinik Bad Neustadt auf der Medica. Es gibt jedoch Diabetiker, bei denen Prof. Sailer bewusst von den Empfehlungen der Fachgesellschaft abweicht. Dies gilt z.B. für Hochbetagte, die intensiver pflegerischer Hilfe bedürfen, Patienten mit ausgeprägter Demenz, schwerster Multimorbidität oder terminal onkologischen Erkrankungen. Solche Diabetiker haben meist eine Lebenserwartung von unter vier Jahren und werden mikro- bzw. makroangiopathische Folgeerkrankungen gar nicht erleben. Hier steht nach Meinung...

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