Heftige Kritik an deutschen Kardiologen

Autor: CG

Harte Vorwürfe aus den eigenen Reihen waren gegen deutsche Herzspezialisten jüngst im "Lancet" zu lesen. Hier zu Lande sollen Kardiologen lieber Katheter schieben, als ihren

 

Patienten wirklich zu helfen - weil es mehr Profit und Prestige bringe, mutmaßen die Kritiker.

Immer wenn das Herzkreislauf-System auch nur im mindesten in einen Krankheitsprozess verwickelt sei, riefen deutsche Kardiologen sofort zu den Katheter-Waffen, heißt es in dem kritischen Artikel von Prof. Dr. Wolfgang Dissmann* und Dr. Michael de Ridder vom Klinikum am Urban, Berlin im "Lancet". Weit über 6000 Koronarangiographien pro Million Einwohner sowohl

1998 als auch 1999, damit liege die BRD mit Abstand an der Spitze in Europa.

Den Vorwurf solch interventionellen Überflusses wollte die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) jedoch nicht bestätigen. 3900 invasive Prozeduren pro Million Einwohner räumten die Herzspezialisten im Jahre 2001 auf kritische Anfragen des...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.