Heißes Sommerwetter befeuert den Schwangerschaftsdiabetes

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Klettert die Temperatur um 10 °C, steigt das Risiko um 6 %. © Fotolia/Thaut Images

Kühle Umgebungstemperaturen fördern den Stoffwechsel und die Insulinsensitivität. Womöglich ist das die Erklärung für eine höhere Prävalenz von Gestationsdiabetes in warmen Sommern.

Die kälteinduzierte Thermogenese des braunen Fettgewebes sorgt nicht nur für innere Wärme in kalter Umgebung, sondern beeinflusst den gesamten Metabolismus. So steigert sich durch Kälteexposition und dem damit verbundenen Zuwachs dieses stoffwechselaktivierenden Gewebes die Insulinsensitivität. Diese ließ sich in einer kleinen Studie allein durch die Absenkung der Raumtemperatur von 24 oC auf 19 oC deutlich anheben. Noch stehen die Zusammenhänge aber auf einer wackeligen Evidenzbasis.

Einen weiteren Puz­zlestein liefert nun ein großer Feldversuch kanadischer Forscher. Sie fanden eine direkte Assoziation zwischen höheren Außentemperaturen und der Inzidenz eines Gestationsdiabetes.

Dazu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.