Hepatitis B: Strategien bei Relaps und Resistenz

Autor: Birgit Maronde

Die Viruslast dauerhaft unter die Nachweisgrenze drücken: Dies ist das therapeutische Ziel bei der chronischen Hepatitis B. Ob es gelingt, hängt von der Compliance des Patienten, der antiviralen Potenz und „genetischen Barriere“ des eingesetzten Medikamentes ab.

Das therapeutische Arsenal bei der chronischen Hepatitis B hat sich beträchtlich erweitert. Standen in den 90ern nur Interferon und Lamivudin zur Verfügung, kamen in den letzten Jahren Adefovir, Peginter­feron alpha-2a, Entecavir, Telbivudin und Tenofovir hinzu. „Soweit wir das absehen können, wird es in den nächsten Jahren keine weiteren Optio­nen geben“, erklärte Dr. Jens Kittner, 1. Medizinische Klinik des Universitätsklinikums in Mainz, auf dem Internistenkongress.

Hohe genetische Barriere zahlt sich aus

Die vorhandenen Medikamente haben eine unterschiedliche Wirkstärke und „genetische Barriere“. Letztere ist ein Maß dafür, wie schwer es ein Virus hat, eine Resistenz zu entwickeln. Liegt...

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