Hereditäres Angioödem auch im Darm

Autor: Ulrich Abendroth, Foto: thinkstock

Heftige Bauchkrämpfe – dahinter kann auch ein hereditäres Angioödem stecken, das einen Ileus verursacht. Akut eingreifen lässt sich mit einem Bradykinin-B2-Rezeptor-Antagonisten oder einem prophylaktisch wirksamen C1-Inhibitor-Konzentrat.

Das auf einen genetisch bedingten Mangel des C1-Inhibitors zurückzuführende hereditäre Angioödem (HAE-C1-INH) macht sich nicht nur mit Hautschwellungen oder schlimmstenfalls mit einem lebensbedrohlichen Larynxödem bemerkbar, sondern oft mit abdominellen Symptomen. Die vielfach mit sehr starken, krampfartigen Schmerzen einhergehenden "Bauchattacken" gehen nicht selten der typischen Hautsymptomatik voraus, berichtete Professor Dr. Konrad Bork von der Dermatologischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz.

Begleitend haben die Patienten oft Kreislaufprobleme bis hin zum Volumenmangelschock. Häufig, aber nicht immer, kommt es auch zu Erbrechen und Diarrhoe. Ursache sind Darmwandödeme, die das...

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