Herpes zoster: Früher Therapiebeginn beugt Komplikationen vor

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Liegt ein Zoster ophthalmicus vor, ist das Innervationsgebiet des ersten Trigeminus­astes betroffen. Es droht die Erblindung. © wikimedia/StromBer

Schmerzen und Bläschenbildung entlang eines Dermatoms – meist reicht ein Blick für die Diagnose des Herpes zoster. Die rasche Behandlung lohnt sich, denn damit lassen sich Folgeschäden oder Neuralgien vermeiden.

Meist schon in der Kindheit findet die Erstinfektion mit dem Varicella-zoster-Erreger statt. Danach verziehen sich die Viren in die Zellkerne sensorischer Ganglien im Hinterhorn des Rückenmarks und/oder der Hirnnerven. Warum sie nach jahrzehntelanger Inaktivität wieder „aufwachen“ und entlang der Neuriten in das entsprechende Dermatom einwandern ist nicht vollständig geklärt. Von Wirtsseite aus dürfte aber eine nachlassende Immunkontrolle mit zunehmendem Alter eine wichtige Rolle spielen. Und grundsätzlich begünstigt jede Immunschwächung die Reaktivierung.

Der Zoster lässt sich in der Regel aufgrund der Hautsymptome relativ einfach erkennen, schreiben Dr. Marin Vujic und Kollegen von der...

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