Herz rhythmisieren mit Embolieschutz durch Gerinnungshemmer

Autor: Dr. med. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Wirksame Antiko­agulation bildet die Grundvoraussetzung für das Kardiovertieren von Vorhofflimmern – damit der beruhigte Puls nicht mit einem Schlaganfall erkauft wird. Nun gibt es Neuigkeiten zur Art der Gerinnungshemmung für diese emboliegefährdeten Patienten.

Erstmals verfügt man über prospektiv erhobene Daten zu der Frage, ob neue orale Antikoagulanzien auch bei der Indikation „Rhythmisierung“ eine Alternative zu Vitamin-K-Ant­agonisten darstellen. In der Studie X-VeRT* stellte sich Rivaroxaban dem Vergleich und erwies sich als sichere und wirksame Therapie­option, wie Professor Dr. Riccardo Cappato von der Universität Mailand berichtete.

Ohne Embolieschutz erleiden
 5–7 % einen Schlaganfall

Patienten mit symptomatischem Vorhofflimmern, die sich einer Rhythmisierung unterziehen, tragen ohne Antikoagulationsschutz ein hohes Thromboembolierisiko, 5–7 % erleiden einen Schlaganfall (mit Gerinnungshemmung ist es 1 %). Daher pochen die Leitlinien...

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