Herz-sicher an die Depression

Autor: ara

Patienten, die nach Infarkt oder Angina pectoris depressive Störungen entwickeln, haben einer erhöhte Mortalität. Aber aus Furcht vor Nebenwirkungen werden nur wenige adäquat behandelt. Wie gefährlich ist eine antidepressive Therapie fürs geschädigte Herz?

Angina pectoris, Rhythmusstörungen und akutes Herzversagen lösen nicht nur kurzfristig massive Angstgefühle aus. Die Furcht vor weiteren Attacken oder Tod mündet nicht selten langfristig in depressive Verstimmungszustände. Fast jeder Fünfte leidet nach einem kardialen Ereignis unter solchen Störungen, berichtet Dr. Bernd Hesslinger von der Freiburger Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik. Diese psychischen Veränderungen sind für die Prognose nicht unerheblich: Studien belegen, dass Patienten mit depressiven Störungen und kardiovaskulären Erkranklungen eine ähnlich hohe Wahrscheinlichkeit haben, innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Wochen zu versterben, wie solche mit...

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