Herzklappen aus dem Glas wachsen sogar mit

Autor: abc

Bisher ist die Medizin meist darauf ausgerichtet, die Funktion erkrankter Organe zu verbessern. Die regenerative Medizin will dagegen physiologische Organstrukturen aufbauen, erklärte Professor Dr. Werner Seeger von der Medizinischen Universitätsklinik Klink II in Gießen beim Internistenkongress. Eine ganze Reihe vielversprechender Ansätze gibt es bereits.

Ganz am Anfang steht man noch mit dem Versuch, im Organismus angelegte entwicklungsbiologische Programme zu nutzen. Ziel ist es dabei, Organwachstum zu reaktivieren, etwa zur Regeneration von geschädigtem Myokard. Bei Molchen ist so etwas möglich, berichtete Professor Dr. Dr. Thomas Braun vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim. „Doch ich denke, es wird noch ein langer Weg sein, bevor man so etwas auch klinisch anwenden kann.“ Es sei nämlich sehr schwierig, in einem höheren Organismus etablierte relativ stabile Netzwerke und Strukturen „wieder so plastisch zu machen, dass sie für eine erneute Programmierung zur Verfügung stehen“. Stammzellen, die eine erhöhte...

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