Hinter chronischem Pruritus stecken meist nicht-dermatologische Ursachen

Autor: Kathrin Strobel

Hält der Juckreiz länger als sechs Wochen an, ist der Pruritus chronisch. © iStock.com/Voyagerix

Wenn die Haut zwickt und juckt, kann das ein Zeichen für die verschiedensten Erkrankungen sein. Neben Dermatitiden kommen unter anderem Schäden an Nieren, Leber und Nerven infrage.

Meist dauert eine Juckepisode nur wenige Sekunden. Kurzes Kratzen genügt und der Reiz ist vorbei. Hält die Empfindung länger als sechs Wochen an, ist der Pruritus chronisch. Dieser kann sich auf einzelne Körperstellen beschränken oder generalisiert auftreten. Ein akuter Juckanfall hat oft harmlose Ursachen wie z.B. einen Mückenstich. Anhaltender Juckreiz hingegen kann in manchen Fällen das Symptom einer ernsten Erkrankung sein.

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So klagen Patienten mit fortgeschrittener oder terminaler Niereninsuffizienz beispielsweise häufig über quälenden Pruritus, berichtet Professor Dr. Thomas Mettang vom Nierenzentrum Wiesbaden. Schätzungen zufolge...

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